Haarausfall bei Frauen: Ursachen & Behandlung
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Haarausfall ist kein Schicksal, dem man tatenlos zusehen muss. Statt Medikamente oder eine Transplantation als einzige Option zu betrachten, setzen immer mehr Patientinnen auf die Kraft ihres eigenen Körpers. Die PRP-Behandlung in Berlin nutzt konzentriertes Eigenblutplasma, um geschwächte Haarwurzeln zu reaktivieren – sanft, effektiv und natürlich.
Unsere Veröffentlichungen
Wir teilen unser Wissen – in Fachbüchern, auf Kongressen und Fachartikeln.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Haarausfall bei Frauen ist weit verbreitet und betrifft bis zu 50 % aller Frauen.
- Die Ursachen sind vielfältig: Hormonstörungen, genetische Faktoren, Stress oder Mangelzustände.
- Insbesondere die Diagnostik ist entscheidend, um die Ursache präzise zu ermitteln und effektiv zu behandeln.
- Je nach Situation stehen verschiedene wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen Medikamente, regenerative Therapien, das Ausgleichen von Mangelzuständen sowie Haartransplantationen.
- Bei uns erfolgt eine individuelle Behandlung, basierend auf einer ausführlichen Analyse Ihrer Situation.
- Frühzeitiges Handeln ist wichtig. Wenn die Haarfollikel ihre Arbeit einstellen, können sie in vielen Fällen wieder reaktiviert werden. Warten Sie zu lange, können sie irreparable Schäden nehmen.
Weiterführende Informationen
Wann ist Haarausfall noch “normal”?
Es ist normal, dass täglich Haare ausfallen. Haare durchlaufen einen natürlichen Zyklus aus Wachstum, Ruhe und Ausfall. Bis zu 100 Haare pro Tag sind unbedenklich. Wenn Sie jedoch nur noch wenige Haare haben, kann bereits der Verlust von 50 Haaren pro Tag auffällig sein.
Unsere Praxis
Modernste Medizintechnik, zentrale Lage in Berlin und höchste Expertise - für die besten Ergebnisse.
Ursachen von Haarausfall bei Frauen
Haarausfall bei Frauen hat viele mögliche Ursachen. Daher ist eine präzise Diagnose entscheidend, um gezielt behandeln zu können.
Erblich bedingter Haarausfall
Diese Form ist die häufigste Ursache für Haarverlust bei Männern, aber auch bei Frauen, allerdings unterscheiden sich die Muster und wann die ersten Merkmale auftreten.
- Typisch ist ein ausgedünnter Scheitel, der sich über Jahre verbreitert. Die Ursache liegt in einer genetisch bedingten Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber männlichen Hormonen (DHT – Dihydrotestosteron).
- Zusätzlich spielt oft ein Mangel des Enzyms Aromatase eine Rolle, wodurch weniger schützende Östrogene gebildet werden. Besonders nach den Wechseljahren tritt diese Form häufiger auf.
- Frauen erleben im Laufe ihres Lebens starke Hormonschwankungen, die Haarausfall begünstigen können. Nach der Schwangerschaft fällt der Östrogenspiegel ab, was zu verstärktem Haarausfall führen kann. Das Absetzen der Antibabypille kann durch den abrupten Hormonwechsel einen Haarverlust auslösen. In den Wechseljahren führt der sinkende Östrogenspiegel oft zu dünner werdendem Haar und kann erblich bedingten Haarausfall verstärken.
Diffuser Haarausfall
Bei diffusem Haarausfall wird das Haar am gesamten Kopf gleichmäßig dünner. Auch diese Haarausfall-Form tritt bei Frauen häufig auf.
- Ursachen sind oft Nährstoffmängel, zum Beispiel Eisen, Zink oder Vitamin D, Schilddrüsenerkrankungen wie Unter- oder Überfunktionen, bestimmte Medikamente wie Betablocker, Lipidsenker oder Hormonpräparate sowie Stress und psychische Belastungen.
- Auch Infektionen oder Operationen können eine Rolle spielen. Da viele Ursachen infrage kommen, ist eine genaue Anamnese und Labordiagnostik essenziell.
Kreisrunder Haarausfall
Diese Autoimmunerkrankung führt zu plötzlich auftretenden, runden, kahlen Stellen auf der Kopfhaut oder an anderen Körperstellen.
- Das Immunsystem greift fälschlicherweise Haarwurzeln an und stoppt das Haarwachstum. Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten, auch bei Kindern.
- In vielen Fällen wachsen die Haare nach Monaten wieder nach, Rückfälle sind jedoch möglich.
Mechanisch bedingter Haarausfall (Traktionsalopezie)
Dauerhafter Zug an den Haaren kann ebenfalls Haarverlust verursachen. Typische Auslöser sind feste Zöpfe oder Dutts, Haarverlängerungen und Extensions, häufiges Glätten und Föhnen oder straffes Flechten. Diese Form ist reversibel, wenn die Belastung rechtzeitig reduziert wird.
Weitere seltene Ursachen
Zu den weiteren Ursachen zählen Autoimmunerkrankungen wie Lupus erythematodes oder Sklerodermie, Pilzinfektionen der Kopfhaut, vernarbende Alopezien durch Entzündungen oder Verletzungen sowie Vergiftungen durch Schwermetalle.
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Diagnose: Der erste Schritt zur Lösung
Bevor Haarausfall wirksam behandelt werden kann, muss die Ursache identifiziert werden. Eine fundierte Diagnose ist der entscheidende Schritt, um den Haarausfall gezielt zu stoppen und die Haargesundheit wiederherzustellen.
Eine gründliche Anamnese steht am Anfang. Hierbei werden familiäre Vorbelastungen, aktuelle Lebensumstände und bestehende Erkrankungen berücksichtigt. Eine körperliche Untersuchung hilft, den Zustand der Kopfhaut und der Haarstruktur einzuschätzen.
Zur weiteren Abklärung werden Labortests empfohlen, darunter Blutuntersuchungen, um Hormonspiegel, Eisenwerte und andere relevante Parameter zu überprüfen. Der Zupftest zeigt, wie leicht sich Haare aus der Kopfhaut lösen, und gibt Hinweise auf die Haarausfallart. Mithilfe eines Trichogramms oder Trichoscans kann der Haarzyklus analysiert werden, um das Verhältnis von wachsenden zu ruhenden Haaren zu bestimmen.
Diese sorgfältige Diagnostik schafft die Grundlage für einen individuellen Therapieplan, der auf Ihre persönliche Haarsituation abgestimmt wird.
Unser ärztlicher Leiter Reza Azar
Über 20 Jahre Erfahrung, eigene Technikentwicklungen, tausende erfolgreiche Behandlungen, Fachbuchautor – lernen Sie unseren Spezialisten kennen.
Behandlungsmöglichkeiten bei Haarausfall bei Frauen
Haarausfall kann effektiv behandelt werden, wenn die Ursache erkannt wurde. Dabei gibt es grundsätzliche diese Wege:
Medikamentöse Behandlungen
Eine der bewährtesten Therapien bei erblich bedingtem Haarausfall ist Minoxidil. Dieser Wirkstoff wird als Lösung oder Schaum direkt auf die Kopfhaut aufgetragen und kann das Haarwachstum anregen sowie den Haarausfall verlangsamen. Wichtig ist eine konsequente Anwendung über mehrere Monate, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen.
In bestimmten Fällen kann auch die Einnahme von Antiandrogenen sinnvoll sein, insbesondere wenn hormonelle Ursachen eine Rolle spielen. Diese Medikamente blockieren die Wirkung männlicher Hormone auf die Haarwurzeln, sollten jedoch ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden, da sie in den Hormonhaushalt eingreifen.
Auch bei bestimmten Krankheiten, Infektionen der Kopfhaut etc. spielen Medikamente eine wichtige Rolle.
Regenerative Therapien
Regenerative Therapien sind ein wichtiger Bestandteil der modernen Haarausfallbehandlung. Sie zielen darauf ab, die Haarwurzeln zu revitalisieren und die Wachstumsbedingungen zu verbessern.
- PRP-Therapie (Platelet Rich Plasma): Dabei wird Eigenblut aufbereitet und in die Kopfhaut injiziert. Die im Plasma enthaltenen Wachstumsfaktoren fördern die Regeneration der Haarfollikel und können das Haarwachstum anregen.
- LLL-Therapie (Low-Level-Laser-Therapie): Diese Methode nutzt sanfte Laserimpulse, um die Durchblutung der Kopfhaut zu verbessern und die Haarwurzeln zu stimulieren.
- Mesotherapie: Bei dieser Behandlung werden Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren direkt in die Kopfhaut eingebracht, um die Haarfollikel gezielt zu nähren.
- Stammzelltherapie: Hierbei werden Stammzellen aus dem eigenen Fettgewebe gewonnen und zur Förderung der Zellregeneration in die Kopfhaut injiziert.
Haartransplantation
In ausgewählten Fällen kann eine Haartransplantation eine sinnvolle Option sein, insbesondere wenn andere Behandlungen nicht den gewünschten Erfolg bringen und der Haarausfall gestoppt wurde.
- In vielen Fällen ist dies aber nicht die beste und sicherlich nicht die erste Wahl. Mithilfe von anderen Behandlungswegen ist eine Haartransplantation oft nicht mehr notwendig.
- Wir führen diese mit der I-FUE-Methode (Intermittend Follicular Unit Extraction) in Kombination mit der IG-Technik durch, dabei werden Haare aus einem dichten Spenderbereich entnommen und in die lichter werdenden Areale transplantiert.
Unsere Methode ist minimalinvasiv und ermöglicht ein natürliches Ergebnis, erfordert jedoch eine sorgfältige Voruntersuchung, um die Eignung für den Eingriff festzustellen. Bei Frauen sind nur etwa zehn Prozent der Betroffenen für eine Transplantation geeignet, da oft eine diffuse Ausdünnung des Haares vorliegt.
Unterstützung durch Ernährung und Pflege
Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen kann die Haarstruktur stärken und das Haarwachstum unterstützen. Besonders wichtig sind Eisen, Zink, Biotin und Vitamin D. Eine individuelle Analyse kann helfen, mögliche Mängel zu erkennen und gezielt auszugleichen.
Zusätzlich sollte auf eine schonende Haarpflege geachtet werden. Vermeiden Sie starke Hitzeeinwirkung durch Föhnen oder Glätten sowie straffe Frisuren, die die Haarwurzeln belasten können.
Haarausfall vorbeugen & was Betroffene beachten sollten
Auch wenn eine medizinische Behandlung oft notwendig ist, können Sie selbst aktiv dazu beitragen, Ihr Haar zu stärken und dem Haarausfall entgegenzuwirken. Hier finden Sie einige Tipps, die dabei helfen, negative Auswirkungen auf Ihre Haare zu verringern:
- Ernähren Sie sich ausgewogen: Achten Sie auf eine vitamin- und mineralstoffreiche Kost mit Eisen, Zink, Biotin und Vitamin D.
- Vermeiden Sie Stress: Dauerhafter Stress kann den Haarzyklus stören und Haarausfall verstärken.
- Pflegen Sie Ihr Haar schonend: Verwenden Sie milde Shampoos ohne aggressive Inhaltsstoffe und vermeiden Sie starkes Rubbeln beim Abtrocknen.
- Reduzieren Sie Hitzeeinwirkung: Vermeiden Sie häufiges Glätten, Locken oder heißes Föhnen.
- Lockere Frisuren bevorzugen: Straffe Zöpfe und Dutts üben Zug auf die Haarwurzeln aus und können Haarausfall fördern.
- Vermeiden Sie aggressive Behandlungen: Färben, Bleichen oder Dauerwellen können die Haarstruktur schwächen.
- Kopfhaut massieren: Eine sanfte Kopfhautmassage kann die Durchblutung fördern und die Haarwurzeln stimulieren.
- Regelmäßige Kontrollen wahrnehmen: Lassen Sie Ihre Blutwerte kontrollieren, um einen Nährstoffmangel frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
FAQ – Häufige Fragen zu Haarausfall bei Frauen
Wann fallen die Haare häufig aus?
Haarausfall tritt oft nach hormonellen Veränderungen auf, wie nach der Schwangerschaft, in den Wechseljahren oder nach dem Absetzen der Pille. Auch im Herbst kann es zu verstärktem Haarverlust kommen, ebenso in Phasen von Stress oder bei Mangelernährung.
Was sind die häufigsten Ursachen für Haarausfall bei Frauen?
Die häufigsten Ursachen sind hormonelle Veränderungen, erblich bedingter Haarausfall, Nährstoffmängel, Stress oder Schilddrüsenerkrankungen. Auch mechanische Belastungen durch feste Frisuren oder häufiges Färben können Haarverlust fördern.
Wachsen die Haare nach einer Schwangerschaft wieder nach?
In den meisten Fällen reguliert sich der Haarausfall nach der Geburt innerhalb weniger Monate von selbst, sobald sich der Hormonhaushalt stabilisiert hat.
Helfen Shampoos gegen Haarausfall?
Shampoos können die Kopfhaut pflegen, sind jedoch allein meist nicht ausreichend, um Haarausfall zu stoppen. Entscheidend ist, die Ursache des Haarausfalls gezielt zu behandeln. Sie können aber Teil der Lösung sein, sofern sie an der richtigen Ursache ansetzen.
Wann sollte ich bei Haarausfall einen Arzt aufsuchen?
Wenn der Haarausfall plötzlich auftritt, länger anhält oder kahle Stellen entstehen, sollten Sie frühzeitig eine ärztliche Abklärung vornehmen lassen. Dadurch können sie ernste Ursachen ausschließen und frühzeitig gegen den Haarausfall vorgehen, sodass die Haarfollikel keinen dauerhaften Schaden nehmen.
Hilft eine Haartransplantation bei Frauen?
In ausgewählten Fällen kann eine Haartransplantation sinnvoll sein, insbesondere bei stabilisiertem Haarausfall und ausreichend Spenderhaar. Oft reichen jedoch regenerative Therapien aus, um Haarausfall zu stoppen und die Haardichte zu verbessern.
Wie läuft die Behandlung in Ihrer Praxis ab?
Nach einer ausführlichen Diagnose erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan, der regenerative Therapien, gegebenenfalls medikamentöse Ansätze und Empfehlungen zur Haarpflege umfasst. Unser ärztlicher Leiter Reza P. Azar begleitet Sie persönlich während der gesamten Behandlung.
Kann ich Haarausfall vorbeugen?
Sie können Haarausfall nicht immer verhindern, jedoch vorbeugen, indem Sie auf eine ausgewogene Ernährung achten, Stress reduzieren und Ihr Haar schonend behandeln. Regelmäßige Kontrollen können helfen, Mängel frühzeitig zu erkennen.
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Reza P. Azar
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