Blutwäsche in Berlin
Reinigung des Blutes
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Haarausfall hat viele Gesichter – von genetischen Ursachen über hormonelle Veränderungen bis hin zu entzündlichen Prozessen. Immer mehr wissenschaftliche Hinweise deuten darauf hin, dass systemische Belastungen im Blut, etwa durch Autoantikörper, Umweltgifte oder chronische Entzündungen, eine zentrale Rolle bei bestimmten Formen des Haarausfalls spielen. Die sogenannte Blutwäsche (Apherese) eröffnet hier neue Wege: Sie zielt auf die Ursachen im Inneren – nicht nur auf die Symptome an der Oberfläche.
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Was versteht man unter einer Blutwäsche (Apherese)?
Die Apherese (griech. „Entfernung“) ist ein etabliertes medizinisches Verfahren zur extrakorporalen Blutreinigung. Dabei wird dem Patienten über ein spezielles Filtersystem Blut entnommen, zielgerichtet von krankmachenden Bestandteilen befreit und anschließend wieder in den Körper zurückgeleitet. Je nach Verfahren werden Autoantikörper, Entzündungsbotenstoffe, oxidiertes LDL, Schwermetalle oder Immunkomplexe entfernt – alles Substanzen, die chronische Entzündungsprozesse fördern können.
Wie kann Blutwäsche bei Haarausfall helfen?
Haarausfall ist nicht immer eine isolierte Störung der Kopfhaut. Gerade bei chronischen oder diffusen Formen spielen häufig systemische Prozesse eine Rolle – also Abläufe, die tief im Körper ablaufen und über das Blut den gesamten Organismus beeinflussen.
Die Apherese setzt genau hier an: Sie entfernt gezielt jene Bestandteile aus dem Blut, die mit Haarwurzel-Schädigung, entzündlichem Milieu oder Autoimmunprozessen in Verbindung gebracht werden.
Bei bestimmten Formen des Haarausfalls – insbesondere solchen, die mit chronisch stillen Entzündungen oder toxischen Belastungen einhergehen – liegt eine systemische Überaktivität des Immunsystems oder eine anhaltende zelluläre Stressreaktion vor. Die Blutwäsche kann helfen, diese krankheitsverstärkenden Signale zu reduzieren, indem sie z. B. Zytokine, Autoantikörper, freie Radikale oder Schwermetalle entfernt.
Dadurch wird der Stoffwechsel entlastet, die Durchblutung der Haarwurzeln kann sich verbessern und ein gesünderes Zellmilieu entstehen – die Grundlage für neues Haarwachstum.
Unser ärztlicher Leiter Reza Azar
Über 20 Jahre Erfahrung, eigene Technikentwicklungen, tausende erfolgreiche Behandlungen, Fachbuchautor – lernen Sie unseren Spezialisten kennen.
Wann hilft die Blutwäsche gegen Haarausfall?
Die Apherese ist besonders geeignet, wenn die Ursache des Haarausfalls nicht lokal, sondern systemisch ist.
- Autoimmunprozesse und chronisch-entzündliche Belastungen, die mit erhöhten Zytokinspiegeln einhergehen
- Schwermetall- oder Umweltgift-Belastungen, etwa durch Quecksilber, Blei oder Pestizide
- Postvirale Syndrome und Long Covid, bei denen persistierende Entzündungsprozesse beobachtet werden
- Therapieresistenter diffuser Haarausfall, bei dem herkömmliche Ansätze keine Wirkung zeigen
- Mikrozirkulationsstörungen, die die Versorgung der Haarwurzeln beeinträchtigen
Wie wir die Blutwäsche gegen Haarausfall einsetzen
Die Apherese ist bei uns kein isoliertes Verfahren, sondern Teil eines umfassenden Therapiekonzepts. Vor jeder Behandlung steht eine detaillierte Diagnostik, in der wir mögliche systemische Belastungen identifizieren: Dazu zählen Entzündungsmarker im Blut, Autoimmunparameter, Mikronährstoffmängel, Hormonstatus und toxische Belastungen (z. B. Schwermetalle). Erst wenn ein solcher Zusammenhang mit dem Haarausfall plausibel erscheint, empfehlen wir eine Apherese.
Die Blutwäsche selbst erfolgt ineiner oder mehreren Sitzungen. Jede Behandlung dauert etwa 2 bis 4 Stunden.
Häufig kombinieren wir mehrere Behandlungswege,um die Wirkung zu verstärken und den bestmöglichen Effekt zu erreichen. Mehr dazu weiter unten.
Welche Ergebnisse sind realistisch?
Die Apherese kann in geeigneten Fällen zu spürbaren Verbesserungen beim Haarwachstum führen – allerdings nicht über Nacht. Ziel ist es, die inneren Entzündungsprozesse zu reduzieren, die Durchblutung zu verbessern und die Stoffwechselbedingungen an der Haarwurzel zu optimieren. Erste positive Effekte wie verminderter Haarausfall, mehr Haarfülle oder besseres Haargefühl zeigen sich meist nach 3 bis 6 Monaten nach Beginn der Therapie.
Die Studienlage zur Apherese bei Haarausfall ist noch begrenzt, da es sich um einen innovativen Einsatzbereich handelt. In der Fachliteratur ist die Wirksamkeit der Apherese gut belegt für Erkrankungen wie: Autoimmunthyreoiditis (z. B. Hashimoto), Rheumatoide Arthritis, Fettstoffwechselstörungen, Long Covid mit entzündlicher Komponente.
In diesen Fällen konnte eine Reduktion von Zytokinen, oxidativem Stress und Autoantikörpern nachgewiesen werden – alles Faktoren, die auch beim Haarausfall eine Rolle spielen können.
Therapie: Vorher-nachher Bilder
Unsere Therapien zeigen Wirkung. Im Folgenden finden Sie Ergebnisse von Patienten, bei denen wir den Haarausfall stoppen bzw. das Haarwachstum anregen konnten.

Blutwäsche im Vergleich zu anderen Therapien
Die Apherese unterscheidet sich grundlegend von konventionellen Therapien – nicht nur im Ablauf, sondern vor allem in ihrem systemischen Wirkansatz. Während Methoden wie PRP oder Minoxidil direkt an der Kopfhaut wirken, setzt die Blutwäsche an den inneren Ursachen an.
Während herkömmliche Verfahren auf die Verbesserung der Symptome abzielen, eignet sich die Apherese vor allem bei tieferliegenden Ursachen, die über Blut und Immunreaktion vermittelt sind. Sie ist daher nicht Konkurrenz, sondern Ergänzung zu lokalen Verfahren – besonders bei therapieresistenten oder systemisch mitbedingten Formen des Haarausfalls.
Ergänzende und alternative Behandlungsoptionen
Wir bieten eine effektive Kombinationstherapie, um die Haarwurzeln zu kräftigen und bei der Revitalisierung zu unterstützen.
- PRP-Therapie: Eigenblut wird zentrifugiert, um konzentrierte Blutplättchen zu gewinnen. Diese enthalten Wachstumsfaktoren, die die Zellregeneration der Haarfollikel fördern.
- Mesotherapie: Gezielte Mikroinjektionen von Vitaminen, Aminosäuren und Spurenelementen in die Kopfhaut. Diese Behandlung wirkt lokal entzündungshemmend und wachstumsfördernd.
- Low-Level-Lasertherapie: Spezielle Lichtimpulse fördern die Mikrozirkulation und steigern die ATP-Produktion in den Zellen. Dies kann das Wachstumsumfeld der Haarwurzel nachhaltig verbessern.
Darüber hinaus bieten wir weitere, auf Ihre Situation abgestimmte Therapien sowie minimalinvasive Eingriffe an. In manchen Fällen ist z.B. eine medikamentöse Therapie notwendig, in anderen Fällen kann eine Haartransplantation zur Deckung der kahlen Stellen sinnvoll sein.
FAQ – Häufige Fragen zur Blutwäsche
Wie läuft eine Apherese-Behandlung ab?
Nach einer ausführlichen Diagnostik erfolgt die Blutwäsche ambulant über einen venösen Zugang. Das Blut wird außerhalb des Körpers gefiltert und anschließend rückgeführt. Eine Sitzung dauert in der Regel 2 bis 4 Stunden. Der Ablauf ist vergleichbar mit einer Dialyse, jedoch gezielter in der Auswahl der zu entfernenden Stoffe.
Wie viele Sitzungen sind notwendig?
Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden und hängt vom Fortschritt ab. In manchen Fällen ist eine Sitzung ausreichend, in anderen mehrere. Danach wird der Behandlungserfolg anhand von Blutwerten und klinischen Parametern erneut beurteilt.
Welche Risiken oder Nebenwirkungen bestehen?
Die Apherese gilt als sicheres Verfahren, wenn sie unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird. Mögliche Nebenwirkungen können leichte Kreislaufschwankungen, lokale Reizungen an der Punktionsstelle oder kurzzeitige Erschöpfung sein. Schwere Komplikationen sind sehr selten und treten vor allem bei nicht sachgemäßer Durchführung auf.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
In der Regel handelt es sich bei der Apherese zur Behandlung von Haarausfall um eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL), die privat getragen werden muss. Eine Erstattung durch private Krankenversicherungen ist in Ausnahmefällen bei medizinischer Begründung möglich. Wir beraten Sie hierzu transparent im Rahmen des Erstgesprächs.
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Unser ärztlicher Leiter
Reza P. Azar
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